Motorradtouren & Motorradreisen

Warum sind Motorradtouren so beliebt?

motorradtouren & motorradreisen Motorradtouren erfreuen sich in den letzten Jahren einer zunehmenden Beliebtheit. Doch warum ist das so? Es liegt auf der Hand, kaum eine andere Freizeitbeschäftigung vermittelt Reisenden so viel Freiheit wie Motorradfahren in einem anderen Land. Neue Strecken oder auch bekannte schöne Strecken möchten erkundet und erlebt werden, denn keine ist wie die andere.
Damit sind natürlich Landstraßen in anderen Länder gemeint und keine langweilige schnurgerade Autobahn. Ein Land erleben, bedeutet auch immer wieder anzuhalten und ein touristisches Programm wahrzunehmen, nur mit mehr Freiheit als jemand, der mit dem Bus anreist. Der Motorradfahrer hat eine größere und individuellere Wahl dieser touristischen Ziele, in Gegenden wo man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht immer hinkommt. Diese Entdeckungstouren sind interessanter, wenn sie in Gesellschaft gemacht werden. Also mit mehr als einem Motorrad, als Paar oder in einer Gruppe. Damit hat man auch gleich die Begleitung dabei, mit der man sich über seine Erlebnisse austauschen kann.

Motorrad-Kurzcheck vor jeder Motorradtour

Ein Kurzcheck vor der Fahrt soll vermeiden, dass technische Probleme während der Fahrt auftreten. Dann nämlich wird es deutlich aufwändiger, sie zeitig in den Griff zu bekommen, wenn es nicht sogar damit endet, dass die unbemerkten technischen Probleme größere Folgen nach sich ziehen. Vor der Fahrt hat man genug Zeit dazu und die Mittel zur Hand, während auf der Fahrt erst nach Abhilfe gesucht werden müsste und dann auch noch die ganze Gruppe in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Der technische Kurzcheck widmet sich Komponenten, die für Betriebssicherheit sorgen. Das sind Bremsen (Funktion und die Dicke der Beläge), der Zustand der Reifen (Druck, Abnutzung, Risse), die Beleuchtung und der Stand der Betriebsmittel: also Ölstand und Bremsflüssigkeit. Die Kette kann bei der Gelegenheit ohne große Mühe auch gleich nachgefettet werden.

Vor- und Nachteile von Motorradreisen auf eigene Faust

Allein auf Motorradtour zu gehen, hat zugegeben die meisten Freiheiten. Es müssen keine Kompromisse mit Wünschen und Vorlieben anderer Biker eingegangen werden, man hat wirklich freie Wahl wohin es geht, wie weit es geht und wie oft und wo angehalten wird. Es ist keine Abstimmung im Team nötig und es muss nicht Rücksicht auf jemanden genommen werden, der langsamer fährt, öfter auf die Toilette muss oder ständig anhalten will, um Bilder knipsen zu können. Andererseits kann es sehr einsam werden, denn es gibt keinen, mit dem man seine Eindrücke teilen und gemeinsame Erinnerungen schaffen kann. Das kann bei der Motorradreise auch zum Handicap werden, wenn keiner da ist, um Hilfe zu geben. Und kennt man allein wirklich alle lohnenswerte Ziele entlang der Strecke?

Vor- und Nachteile von geführten Motorradtouren

Während Individualisten vielleicht manchmal Mühe haben, sich in eine Gruppe einzufügen und Rücksichten verschiedener Art zu üben, erwartet sie doch die bessere Organisation auf einer geführten Motorradtour, denn der einheimische Guide versteht seinen Job und hat sich und die Tour gründlich vorbereitet. Es gibt also meist klare Etappen und keine Ungewissheit, wo man wohl für die Nacht unterkommen mag, was es zu essen gibt, und ob es genug Betten für alle geben würde. Der Guide kennt alle Sehenswürdigkeiten auf der Strecke und plant diese entsprechend ein, damit die Wertschöpfung aus der Tour für die Gruppe so hoch wie möglich ausfällt. Darüber hinaus kennt ein Guide Geheimtipps, die einem Solofahrer oder Duo unbekannt geblieben wären.

Fazit: Geführte Motorradreisen sind das A und O

Sowohl, was den Erlebnisinhalt einer Tour angeht, als auch die Qualität der touristischen Erschließung der Gegenden, hat eine geführte Motorradtour die Nase vorn. Man darf auch nicht vergessen, dass Guide und andere Teilnehmer allesamt in der Regel eingefleischte Biker sind und damit schon der gemeinsame Nenner für eine funktionierende Chemie bei der Motorradreise untereinander gefunden sein dürfte. Es ergeben sich Gelegenheiten, miteinander über die Motorräder zu fachsimpeln oder auch bei Bedarf praktische Hilfen anzubieten. In der Gruppe reist man sicherer, was gerade auch für Frauen ein nicht uninteressantes Detail ist. Und neue Freunde mit einem gemeinsamen Hobby finden ist natürlich auch nie verkehrt.

Warum ist Rumänien ideal für geführte Motorradtouren?

Wenn man sein Motorrad für den Garanten der Freiheit auf zwei Rädern hält und etwas Abenteuerlust mitbringt, ist Rumänien genau richtig für die Teilnahme an geführten Motorradtouren. Das Land verbindet immer noch kostengünstige Leistungen mit äußerst abwechslungsreichen Landschaften und Reisezielen, nämlich von Hochgebirge bis warmem Meeresstrand. Geschichte an allen Ecken und unberührte Wildnis. Vertrautes ist gemixt mit Exotischem. Was kann man sich als motorisierter Tourist mehr wünschen, als diese Abwechslung? Dazu ist die Bevölkerung sehr aufgeschlossen und freundlich.
  • Mit der Küstenregion Rumäniens am Schwarzen Meer bekommt man einen wahrhaft bunten Mix aus Geschichte (Antike Bauwerke und Ausgrabungsstätten, von Griechen bis Türken), Badetouristik am Strand und die Stadt Constanta. Für Biker eine Menge zum Aussuchen. Mit dem Motorrad lässt sich das alles ja prima verbinden.
  • Ein riesiges Naturreservat findet sich mit dem Übergang der Donau ins Schwarze Meer, bevölkert von unzähligen Fisch- und Vogelarten. Wildnis, Wasserläufe und unzählige Seen sind Teile dieser einzigartigen Landschaft. Tulcea und Sulina sind sehenswerte Hafenstädte mit jahrtausendealter Geschichte im Delta.
  • Wer Hochgebirge und Passstraßen liebt, wird schon mal von der Transfagarasan gehört haben. Diese Hochstraße von 117 km Länge bietet all die atemberaubende Szenerie, die man sich als Motorradtourist von einer Gebirgsstrecke versprechen kann, inklusive Talsperre, Stausee und einer Trassenführung über Serpentinen, Viadukte und durch Tunnel. Transfagarasan ist bei Motorradreisen in Rumänien ein Muss.
  • Transalpina ist eine für Motorradtouren ebenfalls beliebte Gebirgsstraße, auch Nationalstraße 67C genannt, von Gory aus die transsilvanischen Alpen durchquerend und nach Siebenbürgen führend. Mit 148 km Länge und etwas höher gelegen überbietet sie die Transfagarasan um einiges. Sie ist jedoch im Winter meist einige Monate lang gesperrt.
  • Siebenbürgen ist die Region Rumäniens, die vor 800 Jahren von deutschen Aussiedlern von Rhein und Mosel besiedelt wurde, was eine einzigartige Kulturlandschaft in der neuen Heimat erzeugte. Die Zahl Sieben ergibt sich aus den sieben Städten Schäßburg, Mediasch, Kronstadt, Klausenburg, Bistritz, Mühlburg und Hermansstadt. Sie alle warten darauf bei Motorradreisen erkundet zu werden.
  • Ein weiteres Highlight für Freunde der Fahrkünste auf Gebirgsstraßen sind die Karpatenpässe. Hier sind Braunbär, Wolf und Luchs in unberührten Wäldern zu Hause. Darüber hinaus findet man entlang der Straßen zahlreiche Burgen und Sehenswürdigkeiten.
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